Das Wachstum geht mit beeindruckender Geschwindigkeit weiter. Heute hat der Ahorn bereits seine ersten beiden Blätter „ausgefahren“, während am kleineren Keim bereits die Keimblätter sichtbar sind. Gestern war aber auch sehr schönes Wetter…
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Ahorn – 10 Tage später
Nachdem die Mammutbäume immer noch keine Anstalten machen wächste der Ahorn umso schneller. Etwa 7cm ist er groß – gut zwei Wochen, nachdem ich den Keim entdeckt habe. Der Schimmel existiert immer noch am Fuß (nicht auf dem Bild erkennbar), wird aber evtl. etwas kleiner, da ich seit 16 Tagen nicht mehr gegossen habe und die Folie entfernt habe. Ein zweiter Ahorn hat auch bereits gekeimt. Also die Keinzeit von bis zu zwei Jahren kann ich absolut nicht bestätigen

Eschenahorn gekeimt
Die Keimzeit sollte ja sehr lang sein – ich habe von bis zu 2 Jahren gelesen. Eben mal nachgeschaut ist mir aufgefallen, dass der erste nicht nur gekeimt hat, sondern bereits eine Wurzel und zwei Keimblätter (noch im Samen) gebildet hat. Leider hat sich bereits Schimmel breit gemacht. Ich habe mal die Folie entfernt und hoffe, den Keimling noch retten zu können.
1. Messung
Durch das Umtopfen kann ich das erste Bäumchen jetzt komfortabel messen. 31 mm ist es etwa groß – recht wenig in gut 3 Monaten, aber da es bis jetzt im wesentlichen Winterlicht erlebt hat kann man hoffen, dass es sich doch noch entschließt zu wachsen.
Samen gesät
Vor sechs Tagen habe ich die Samen aus Italien ausgesät. Leider ist auf einem Palmsamen etwas Schimmel, so dass ich diesen erstmal trocken legen muss. Bis sich etwas tut dauert es noch etwas. Die erwarteten Keimzeiten sind zwischen minimal zwei Monate (Palmsamen) bis zu über einem Jahr (Ahorn).

Umtopfen
außer Moos wenig los
Das letzte Bild der beiden Mammutbäume ist etwa zwei Wochen alt. Nun wird der kleine bald ein Vierteljahr. Das Moos wächst fleißig und ist damit so ziemlich das einzige in dem Glas, dass dies tut. Die vorhandenen Blätter werden etwas kräftiger und länger, aber es bilden sich weder neue, noch scheinen sie die Keimblätter abzulösen. Beim zweiten Bäumchen sind noch keine richtigen Blätter zu sehen. Vielleicht tut sich ja noch was.

Samen aus Italien

Bei einem Kurzurlaub in Norditalien habe die oben dargestellten Samen als Souvenir mitgebracht. Viele findet man in dieser Zeit nicht, aber ich kann endlich wieder versuchen eine Palme zu züchten. Es handelt sich um den Samen einer ca. 8m hohen Palme (1) – vermutlich einer Trachycarpus fortunei (zumindest hoffe ich es, denn irgendwann wird sie ausgepflanzt und dies hoffentlich überleben), unbekannten Samen, den ich in einer Art Weide fand (2) und dem eines Eschenahorns (3). Letzterer viel mir durch seine auffälligen Blüten auf – siehe unteres Bild.

noch zwei Bäumchen
Eines wurde leider vom Schimmel dahin gerafft. Man sollte bei Schimmelbefall am besten die ganze Zeit das Glas (Gewächshaus) geöffnet halten.
Ein Monat seit Aussaat
Seit dem letzten Beitrag über die Aussaat des Riesenmammutbaums (Sequidendron gigantae) gibt es noch nicht viel neues, aber immerhin ein Bild (nachträglich). Zwischenzeitlich hat der Samen des rechten Keimlings angefangen zu schimmeln – was aber durch Lüften des „Gewächshauses“ wieder in Ordnung gebraucht werden konnte.

