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Muir Woods National Monument – Mammutbäume in San Francisco

Mammutbäume in Kalifornien – Erfolgreich gefunden im Muir Woods National Monument

Der Roadtrip

Das Muir Woods National Monument war eine der letzten Stationen auf einem Roadtrip durch Kalifornien, wo eines meiner Ziele endlich riesengroße Mammutbäume zu sehen. Aber erst einmal zum Anfang. Februar in Los Angeles. Schönes, frühlingshaftes Wetter. Recht trocken trotz El Ninjo. Alle Mietwagen haben hier Sommerreifen. Mit Allrad gibt’s nur SUVs. Auf geht’s in den Yosemite Park. Dort soll es schon Mammutbäume geben. Am ersten Abend kommen wir am Mariposa Grove an. Dort gibt’s schon die ersten Riesen. Und Schnee. Viel Schnee. Zuviel Schnee. Schneekettenpflicht. Ich denke etwas wehmütig an Europa, wo Autos im Winter mit Winterreifen ausgerüstet werden und Schneeketten im Kofferraum haben. Mit einem Zweiradantrieb mit Sommerreifen heißt es weiterfahren. Am Abend kaufe ich mir im Hotel noch eine Karte von der Mariposa Grove da es Uneinigkeit gab, ob am Straßenrand haufenweise Mammutbäume standen oder nicht.

Wenn man im Winter so schwer an die Mammutbäume kommt, so habe ich mir zur Sicherheit diese Karte gekauft, um wenigsten ein paar Bilder davon zu haben. Außerdem wollte ich bestimmen, ob die großen Bäume am Straßenrand alle Sequoia Sempervirens waren. Ich glaube es waren welche. Wenn ihr im Yosemite National Park wart und wisst ob die langen Bäume mit rote, längsgeriefelter Rinde Küstenmammutbäume sind oder nicht, dann schreibt mir bitte einen Kommentar. Danke.
Wenn man im Winter so schwer an die Mammutbäume kommt, so habe ich mir zur Sicherheit diese Karte gekauft, um wenigsten ein paar Bilder davon zu haben. Außerdem wollte ich bestimmen, ob die großen Bäume am Straßenrand alle Sequoia Sempervirens waren. Ich glaube es waren welche. Wenn ihr im Yosemite National Park wart und wisst ob die langen Bäume mit rote, längsgeriefelter Rinde Küstenmammutbäume sind oder nicht, dann schreibt mir bitte einen Kommentar. Danke.

Am zweiten Tag geht’s zur Tuolumne Grove. Auch hier gibt’s Mammutbäume. Auch hier gibt’s Schnee. Ein dreistündiger Marsch zu den Bäumen und zurück steht auf den Schildern. Diese versinken schon fast im Schnee. Da wir uns zuvor den Yosemite Park angeschaut haben, am gleichen Tag noch nach San Francisco müssen und es nicht vor der Dunkelheit zurück schaffen würden ist weiterfahren angesagt. Immerhin gibt es schon am Parkplatz ein paar große Mammutbäume. In der Tuolumne Grove selbst gibt es vermutlich ähnliche, nur größer, breiter und schöner. 25 Stück an der Zahl. Viel weniger waren am Parkplatz auch nicht.

Mammutbäume über Mammutbäume in den Muir Woods

Am zweiten Tag in San Francisco sind wir endlich im Muir Woods National Monument. Es ist nach John Muir benannt, der das Land kaufte um die Mammutbäume vor der Abholzung zu bewahren. Schon am Eingang stehen riesige Bäume und eine Mammutbaumscheibe mit über 1000 Jahresringen und Markierung historischer Ereignisse. Es gibt Bäume über Bäume. Alle der Sorte Sequoia Sempervirens, zu deutsch Küstenmammutbaum. Die Bäume dort sind “nur” maximal 79 Meter hoch und auch weniger als 6m dick. Damit schlagen sie “knapp” den höchsten Baum Europas.

Hier haben wir ein paar große Küstenmammutbäume aus dem Muir Woods National Monument. In der Bildmitte sieht man verbrannte Borke, die unten sogar fehlt. Die Mammutbäume sind dafür berühmt, dass sie das verkraften und sogar zur Vermehrung benötigen.
Hier haben wir ein paar große Küstenmammutbäume aus dem Muir Woods National Monument. In der Bildmitte sieht man verbrannte Borke, die unten sogar fehlt. Die Mammutbäume sind dafür berühmt, dass sie das verkraften und sogar zur Vermehrung benötigen.

Der Park ist riesig. Zwei ein Viertel Quadratkilometer hört sich zwar nicht danach an, aber dadurch, dass er sich “in den Bergen” ein paar Bächen entlang zieht, kann man einen ganzen Tag entlang wandern. In einigen Bereichen wachsen zwar keine Mammutbäume, aber es ist trotzdem ein sehr schöner Wald. Entlang dem Redwood Creek durch das Tal oder etwas bergauf. Beides ist sehr schön und beruhigend. Vielleicht etwas weniger, wenn man in der Hauptsaison hier ist.

Diesem romantischen Bächlein (Redwood Creek) entlang schlängelt sich der Wanderweg durch die Muir Woods.
Diesem romantischen Bächlein (Redwood Creek) entlang schlängelt sich der Wanderweg durch die Muir Woods.

Leider kann man in dem Shop keinen Mammutbaumsamen kaufen, sondern nur kleiner Mammutbäume. Ich glaube die genießen einen Interkontinentalflug oder den Zoll nicht sehr. Den Samen gab’s dann auf der Fahrt noch Süden im Souvenirshop von Hearst Castle.

zwei Schnecken fressen den Mammutbaum auf!
zwei Schnecken fressen den Mammutbaum auf!

Ein alter Mammutbaum im Querschnitt

Ein alter Mammutbaum

In der Nähe von San Francisco liegt der Muir Woods National Park. Obwohl es nur 15km entfernt ist herrscht hier schon ein kühleres, feuchteres Klima als in der Stadt. Es ist bewaldet, bemoost und im allgemeinen recht grün. Hier wurde 1930 ein Mammutbaum gefällt. Eine Baumscheibe wurde aufgehoben und ausgestellt. Hier sieht man das Alter des tausendjährigen Baumes und welche historischen Ereignisse dieser schon “erlebt” hat.

Querschnitt eines alten Mammutbaums
Querschnitt eines alten Mammutbaums

Liste der Ereignisse

Fett markiert sind diejenige Ereignisse, welche mit einer weißen Linie auf der Baumscheibe markiert sind. Logischerweise geht es hier von innen nach außen.

  • 909 der Baum keimt
  • 1100 Bau der Cliffhöhlen in Mesa Verde
  • 1325 die Azteken beginnen Tenochtitlan zu bauen
  • 1492 Kolumbus entdeckt Amerika
  • 1607 Britische Kolonisten errichten Jamestown
  • 1776 Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika
  • 1849 der Goldrausch von Kalifornien
  • 1908 der Muir Woods Nationalpark wird errichten (fast zum 1000sten Geburtstag des Baumes)
  • 1930 der Baum wird gefällt

Zeit

Es ist immer ein Verlust, wenn ein alter Baum gefällt wird, denn wir können innerhalb unseres Lebens keinen neuen wachsen lassen. Diese Zeitleiste zeigt, dass es bei den Mammutbäumen noch gravierender ist. Das Kalifornien wurde mit dem Goldrausch erst signifikant besiedelt. Jetzt ist es kaum vorstellbar, wie sich diese Gegend in knapp 200 Jahren geändert haben muss. Bei dem Mammutbaum sind wir aber noch nicht einmal beim ersten weißen Ring. Gebäude, welche so alt sind wie dieser Mammutbaum war lassen sich in den meisten Ländern an ein bis zwei Händen abzählen und wir setzen mit Sicherheit sehr viel daran diese zu erhalten. Diese Bergmammutbäume sind ein ähnliches Denkmal. Wir können froh über die Nationalparks sein, die ihre Erhaltung sicherstellen sonst würde es wohl bald gar keine so alten Lebewesen zu besichtigen geben. In gewisser Weise macht es dies noch beeindruckender. Über tausend Jahre hat dieser Baum nicht nur existiert, wie ein altes Bauwerk, sondern er hat gelebt – geatmet, ist gewachsen und hat wohl ein paar Katastrophen überlebt. Und viele, viele Generationen von Menschen.

Der Warmbach Villach 2015

Lange gab es kein Update vom Warmbach in Villach. Es gibt nicht wirklich viel neues. Aber wie immer in der Natur sieht es jedes Jahr etwas anders aus. Es wurde viel Gestrüpp entfernt und die Pflanzen wuchen mehr denn je. An den Tieren hat sich nicht viel getan. Die Vallisnerien und das mexikanische Eichblatt wuchert tierisch, die Muschelblumen sind fast komplett verschwunden.  Den einzigen neuen Bewohner, den ich bis jetzt im Warmbach gefunden habe, war ein Frosch.

Fotos vom Warmbach 2015

Eine Blick entlang des dihtbewachsenen Warmbaches.
Eine Blick entlang des dichtbewachsenen Warmbaches.
der dichtbewachsene Warmbach im Sommer 2015
der dichtbewachsene Warmbach im Sommer 2015

 Neues…

… gibt es wie gesagt nicht viel. Ein bisschen was aber schon. Scheinbar hat die Stadt Villach etwas aufgeräumt. Einige Büsche sind gewichen und der Warmbach jetzt etwas sonniger. Auch kann man nun einen Weg entlang des Baches folgen, wo man früher durch’s Unterholz klettern mußte. Auf dem unteren Bild erkennt man ihn links oben. Die Pflanzen danken der zusätzlichen Sonne und wuchern wild. Auch deshalb erkennt man nun weniger Fischer. Ein paar Meter weiter flußabwärts sieht’s aber wieder wie gewohnt aus. leider gibt’s auch wieder etwas Müll im Bach.

A Song of Ice and Fire / Game of Thrones – die Bücher

A Song of Ice and Fire ist in aller Munde. Meist bekannt als A Game of Thrones, wobei dies nur das erste Buch dieser Serie ist. Es ist ein typischer Vertreter des High Fantasy Genres. Während bei Kinofilmen Geschichten in 90 Minuten erzählt werden, dauert sie hier vermutlich 6-7 Seasons mit vielen Episoden. Viele Menschen scheinen dies zu mögen. Um den Detailgrad und die Intensität noch mehr zu erhöhen empfehle ich die Bücher zu lesen. Natürlich muss man sich bewußt sein, daß man fünf 1000 Seiten Wälzer nicht an einem Wochenende liest. Es werden auch noch mehr Bücher folgen. Aber in dem High Fantasy Genre ist das nunmal üblich.

A Song of Ice and Fire – die Bücher

Im folgenden schreibe ich Vorschläge, welche Bücher(sets) ich empfehle zu kaufen – je nach persönlichen Geschmack.

Zum Einstieg

Ist man sich noch nicht sicher, ob man sich wirklich durch die zig tausend Seiten arbeiten will, so ist es offensichtlich am besten mit dem ersten Buch an zu fangen: A Song of Ice Fire – A Game of Thrones (Deutsch: Das Lied von Eis und Feuer – die Herren von Winterfell)

Wie geht’s weiter

Ich hoffe natürlich, daß das erste Buch – A Game of Thrones zum Weiterlesen überzeugt. Mich hat es das. Die Story ist sehr fesselnd und man möchte stets wissen, wie es weiter geht. Wie es dann weiter geht? Natürlich mit den nächsten Büchern. Zehn Stück sind es an der Zahl im Deutschen. Im Englischen sind es nur fünf. Wenn euch das Englische nicht abschreckt, dann schaut auf meinen “Geheimtipp” wie ihr vielleicht 120€ sparen könnt. Hier die Namen und Links zu allen deutschen Büchern:

  • Die Herren von Winterfell
  • Das Erbe von Winterfell
  • Der Thron der Sieben Königreiche
  • Die Saat des goldenen Löwen
  • Sturm der Schwerter
  • Die Königin der Drachen
  • Zeit der Krähen
  • Die dunkle Königin
  • Der Sohn des Greifen
  • Ein Tanz mit Drachen

“Geheimtipp”

Man sollte gut Englisch können, oder sein Englisch verbessern wollen. Dann kann man die Song of Ice and Fire – Box erwerben. Für knapp 30€ erhält man die fünf englischen Bücher. Für deutsche Bücher wäre das schon geschenkt (die kosten zusammen 150€) und in Deutschland sind englische Bücher oft teurer. Sollte man mit diesen Büchern Englisch lernen wollen, so ist schon eine große Willenskraft notwendig. Bitte kauft nicht die Kindleversion. Diese hat einige sehr schlechte Kritiken bekommen.

Game of Thrones: Ascent – Tutorial

Game of Thrones: Ascent Tutorial – A Beginner’s Guide

Game of Thrones: Ascent covers quite well the detail and richness of George R. R. Martin’s famous novels. It is rich in text and detail, which people who read the meanwhile six books might appreciate. The others can easily skip it. In this tutorial I want to help you getting started and also overcoming the limitations you’ll face by not paying gold for this game.

Screenshot vom Browserspiel Game of Thrones: Ascent
Screenshot vom Browserspiel Game of Thrones: Ascent

The Beginning

Before doing anything I have to send out a warning. Don’t spend gold! It’s the premium currency in the Game of Thrones: Ascent. You can get it again for free, but only slowly. So think twice on what to spend it. I’ll cover this later in this tutorial.
Charactergeneration is straight forward. Here it has no influence on the later game. At the beginning the game will guide you very close. You don’t even have a choice. So better just get through it. It will grant you some silver and ressources. During this you also chose your background and swear fealty to one of the highborn houses. The latest one having a significant influence on the game. Still you can just go with your favourite one. You should already decide whether you want to focus on fighting, trading or intrigue. This is your major decision in this game.

The first own steps

After following the blinking yellow arrow for while you are finally free to do what you want. The things you need to buy all cost silver so take care of this first. You’ll get it from your quests as long as you have adventurers to take them and from the counting house.

Sellswords

So have a look at the keep if there are any sellswords worth buying. Just go for the common ones now. Best the ones with one point in your focus field – fight, trade or intrigue. Since it’s only one point it is not such a big deal. You can send the sellsword to an adventure or click through the text and let him quest for you. The first grants you some silver and a ressource and him quite some experience. The last does basically the same, occupies him longer and let’s you progress in the story. It also can give you good items. Some storyquests can become quite tough and some cannot be repeated when you lose, so I’d always send the best sellsword to the quest, the rest on an adventure. Especially for the ones, where you can get good items. Those quests are done faster the stronger your sellsword is. Since you might have timepressure this can become a big thing. Always chose the action with the highest probability of winning. Usually it’s the one you focussed on earlier. For adventures it always is. Two things you have to be aware: You can’t send more sellswords than you have command points. Those you see right on the main screen above them. So best buy slowly as many of them as you have command points. And sellswords can also die, if they get five wounds. Since they recover from wounds within one hour it’s quite unlikely to happen, but if necessary, just give them a rest.

Economy

Chosing the cheap sellswords will leave you with some silver left. This can be used to construct and upgrade buildings. Crafting is comparable cheap and is not necessary at the moment. First to spend your silver on is the counting house. Why? It produces more silver. Especially for the first upgrades you get your silver back pretty fast.
Have a look at the village center. You spend ressources on upgrades, so you have to make sure to have enough. In the beginning this is usually the case. To avoid problems later just always build the ressource which you have the least of. You later also have to upgrade this building to be able to produce every ressource.
Further buildings
Crafting is not so strong in Game of Thrones: Ascent. Building upgrades are. They can directly give bonuses to all your sellswords at once. So look which of the early buildings grants the bonus of your focus fields when upgrading. For fighting it’s the Smithy, for trade the market and for intrigue the Embassy. If you don’t have the building, then build it. Whenever you have money left, upgrade this building. Your sellswords will become stronger, master more quests and better adventures and so level faster.

Items

Up to now we haven’t talked about the character. Now he get’s his part. For the items you get, think first of your character. He should always get the best items. This usually means the ones with the highest bonus of whatever of fight, trade or intrigue you want to focus on. You can also use items which give a percentage bonus or a bonus on all three fields if they are only slightly worse. All bonuses from your character affect again all sellswords.
Your character can also skill talents. for most of them I didn’t see much effect. Look for the ones, which bring bonus to the action you use for adventuring.

Gold

In Game of Thrones: Ascent gold is earned slowly but continously. You can also buy it of course, but I wouldn’t suggest to. When being careful at spending it, the gold you get automatically is quite sufficient. The game has quite some annoying features, which can be avoided by spending gold and this is what you should spend it to. So there are three important things I’d go for. I unlocked them in this order. And note that ones you unlock one of them, you don’t need to pay gold for further upgrades of this talent:

  • Novice Adventurers: Soon you’ll get a double digit amount of sellswords. Sending them on adventures becomes quite a work. This talent allows you to form parties of them and send them all at ones.
  • Brewhouse (Village Center): Unlocking those upgrades allows you to create up to six ressources automatically after each other. This again saves you a lot of clicking and gives up to five additional ressources for when starting just before going opffline for a while.
  • Money Chests (Counting House): Bringing least comfort of the three but still a lot of value is this upgrade. It’s quite expensive, so best do it last. It allows you to further upgrade the counting house, increasing income and storage. This will be one step to financial independence in this game.
    How to get gold? Some you got and some you’ll get automatically. To get more the only way is to log in every day for one week. Really try to do so until you got all those upgrades listed above. If you know you can’t go online at certain days you can also plan this. You’ll always fall back to day one, if you haven’t been online the previous day.

How to continue

You now should have set up a decent account with stable income, good sellswords and no big problems in proceeding through the adventures. At the other parts of the game like friends, alliances you should have a look. Also what of the items you can craft bring a benefit to you. The sam for the buildings. Which ones are necessary for crafting and which ones bring the bonuses you need? Soon you’ll have a lot of silver. I always waited for 24.000 silver to have then a look for the sellswords. I bought the ones, which didn’t cost gold and brought 30 points of in my case fighting. exchange the cheap ones, equip and level the new ones. The old ones will be useless, I only didn’t find a way to kick them out.

Have fun and enjoy the game!
Winter is coming.

–> Game of Thrones: Ascent

Browsergame: Game of Thrones Ascent – Review

Browsergames

Es gibt viele Browsergames und einige Spiele zu “the Game of Thrones – a song of ice and fire”. Ich  genieße es die Bücher zu lesen und die HBO Serie an zu schauen.  In Sachen gute Spiele sah es zu dieser Thematik erstaunlicherweise düster aus. Auf einer Spieleseite bin ich über das Browsergame Game of Thrones: Ascent gestolpert und habe mir gedacht, die Mischung aus Strategie und Rollenspiel hört sich vielversprechend an und das Spiel ausprobiert.

Game of Thrones Ascent

Das Browsergame verströmt einiges an Flair der HBO Serie. Es ist mit der Originalmusik hinterlegt und die Grafiken sind Zeichnungen basierend auf dem Film. Namen sind an das Buch angelegt und die Komplexität ist vergleichbar mit dem Hintergrund der Story.

Screenshot vom Browsergame Game of Thrones: Ascent
Screenshot vom Browserspiel Game of Thrones: Ascent

Der Start

Ich werde zu einer späteren Zeit noch ein Tutorial schreiben, wie man bei diesem Browsergame am besten startet. Hier werde ich allgemein bleiben.

Zu Beginn muss man sich wie in Rollenspielen üblich ein Geschlecht, Aussehen und Namen auswählen. Der Namensgenerator spuckt hier mehr oder weniger sinnvolle Kombinationen aus Vor- und Nachnamen aus, die irgendwo im Buch vorkommen.  Ob diese sinnvoll sind oder nicht muss man selbst entscheiden, denn darauf nimmt der Generator keine Rücksicht. Natürlich kann aus den verschiedenen Häusern wählen, welchem man die Treue schwört. Sehr positiv ist, daß man hier die Auswahl aus gleich acht Häusern hat. Eine solche Auswahl ist in Browsergames selten. Diese haben jeweils einen eigenen Talentbaum und ein eigenes Gebäude.

Das Spiel

Das Browsergame selbst hat verschiedene Ebenen:

Der Hauptcharakter und die Söldner

Sowohl man selbst, als auch die Söldner kann drei Gegenstände ausrüsten. Diese erhält man von Quests, oder stellt sie in Gebäuden her. Es gibt drei Haupteigenschaften: Kampf, Handel und Intrige. Diese werden mit Gegenständen verbessert. Besonders bei den Söldnern empfehlt es sich zu spezialisieren, da man sehr viele von ihnen kontrollieren darf. Die Söldnern erhalten beim Levelaufstieg Punkte auf die Hauptfähigkeiten, oder eine aus je drei Unterfähigkeiten, wie Handel, Schwindel und Bestechung. Der Hauptcharakter kann beim Levelaufstieg Talente aus verschiedenen Talentbäumen wählen. Bei Tests werden die Werte des gewählten Söldners und die des Hauptcharakters zusammen gezählt. Wieder gibt das Browsergame viel zur Auswahl und motiviert wenig dies wirklich zu nutzen. Ich selbst habe nur ein Drittel meiner Talentpunkte eingesetzt.

Die Quests

Der Hauptfortschritt des Browsergames findet über Quests statt. Dies sind Fragen auf die es gewöhnlich drei verschiedene Auswahlmöglichkeiten gibt, die Silber, einen Rohstoff und einen kleinen Schritt in eine Richtung bei drei verschiedenen Ausrichtungen gibt. Hier gibt es viel zu lesen für Spieler, die sich darauf einlassen und deren Englisch gut ist. Wenn man etwas fauler ist, was hier leicht passieren kann, dann klickt man einfach immer auf das gleiche Feld, denn einen Einfluß der Entscheidungen habe ich kaum feststellen können. Schade, denn weniger Text mit mehr Bedeutung hätte dem Browsergame hier sehr gut getan.

Die Gebäude

Man kann verschiedene Gebäude bauen und verbessern. Von diesen gibt es in dem Browsergame sehr, sehr viele. Hier gibt es wieder Boni für alle Söldner zu holen. Außerdem läuft das Crafting über die Gebäude ab. Einige  Rohstoffe kann man auch  über die Gebäude erzeugen. Gegenstände werden hier erzeugt. Die meisten sind nicht sehr hilfreich, doch einige sind recht stark. Für diese gibt es recht lange Erzeugungsketten. Ein wenig erinnert mich das Browsergame hier an die Anno-Serie. Man muss aus vielen Rohstoffen Gegenstände erzeugen, aus diesen bessere und aus einigen dieser kann man dann einen guten Gegenstand erzeugen. Dies dauert einige Zeit und verschlingt recht viele Anfangsressourcen. Es ist motivierend, aber recht kompliziert zu merken, welcher Gegenstand wo erzeugt werden kann. Das Browserspiel hilft hier, aber es ist einiges an Klickaufwand bis man an der Stelle ist, wo man am besten weiter arbeitet.

Die Abenteuer

Söldner, die gerade nicht in Quests benötigt werden, schickt man am besten auf Abenteuer. Dies bringt etwas Geld, Rohstoffe und vor allem Erfahrung für den Söldner. Auch hier bietet dieses Game of Thrones Ascent sehr viel Auswahl. Und wie in Browsergmaes üblich sucht man sich das beste aus und macht nur noch dies hunderte male.

Der Rest

Es gibt natürlich auch die “Standardbrowsergamefeatures”, wie zum Beispiel die Allianzen. Diese kann man ausbauen und auch gemeinsam Abenteuer bestehen. Hier gibt es wieder Belohnungen und die Möglichkeiten sind wieder sehr komplex.

Fazit

Das Browsergame strahl einiges an Game of Thrones Flair aus. Es ist sehr komplex, wie auch die Handlungsstränge im Buch. Mein Hauptkritikpunkt ist, daß man sich auf die Handlung nicht einlassen muss. Letztendlich läuft alles nach Schema F ab. Was ich genau mache ist egal. Dies ist das wohl häufigste Problem von Browsergames. Mechanisch ist das ganze aber recht gut umgesetzt. Es kann sicherlich einige Zeit faszinieren, aber der Stein der Weisen ist es noch nicht.

zum Spiel

Drachenbaum (Dracaena Draco) – Aussaat

Der Drachenbaum (Dracaena Draco)

Der Kanarische Drachenbaum ist eine interessante Pflanze und eigentlich kein echter Baum. Er kommt häufig auf den Kanaren vor. Das älteste Exemplar steht in Icod de los Vinos und wird auf über 1000 Jahre geschätzt. Von dort habe ich auch ein Packung Samen mitgebracht.

Drachenbaum Dracaena Draco - Samen und Verpackung
Vier kleine Samen vom kanarischen Drachenbaum und die dazugehörige Verpackung

Man sieht schon, dass es sich um eine andere Packung und vermutlich um einen anderen Hersteller handelt, als bei dem Musa Ensete ventricosum Samen, den ich ebenfalls dort gekauft habe handelt. Hier findest du die Beschreibung der Pflanze, des Samens und der Aussat. Wie bei der Riesenbanane sind auch hier auf der Packung nicht viele Infos vorhanden.

Drachenbaum Dracaena Draco - Aussaat und Pflegehinweise
Drachenbaum (Dracaena Draco): Rückseite der Samenpackung mit den Aussaat und Pflegehinweisen

Offensichtlich kann man den Samen das ganze Jahr über ausbringen. Dann muss man einen knappen Monat auf die Keimung warten. In der Packung waren vier kleine Samen.

Drachenbaum Dracaena Draco - Samen im Detail
Der Samen im Detail (die untere Skala ist in cm, die obere in Zoll)

Aussaat

Wie auf der Packung beschrieben habe ich den Samen einen Tag eingeweicht.

Drachenbaum Dracaena Draco - Samen beim Einweichen
Der Samen beim Einweichen.

Von einer ebenfalls gekauft Norfolktannen-Jungpflanze (welche ich zu einem späteren Zeitpunkt beschreiben werde) habe ich einen kleinen, praktischen Anzuchttopf. Selbigen habe ich mit Kokohum gefüllt. Zum Vergleich dazu einen normalen Blumentopf, mit “schlechter” Erde. Diesen Vergleich habe ich auch schon mit der Banane gemacht.

Musa Ensete ventricosum (oben) und Drachenbaum Dracaena Draco (unten) eingeweicht und mit vorbereiteten Pflanzgefäßen. Das erste ist mit einfacher Erde inkl. WUrzeln und Mulch gefüllt, das zweite mit Kokohum.
Musa Ensete ventricosum (oben) und Drachenbaum Dracaena Draco (unten) eingeweicht und mit vorbereiteten Pflanzgefäßen. Das erste ist mit einfacher Erde inkl. WUrzeln und Mulch gefüllt, das zweite mit Kokohum.

Unten in der Mitte sieht man den “Anzuchttopf”. Dieser hat auch eine Haube mit einem Loch drin. Die anderen Töpfe haben Löcher im Boden, stehen auf einem Untersetzer und habe soviel Wasser bekommen, dass der Untersetzer voll ist. Jetzt heißt’s 3-4 Wochen warten.

Musa Ensete ventricosum (Riesenbanane) – Samen von den Kanaren

Musa Ensete ventricosum

Diese Banane beeindruckt durch ihre Größe. Schnell wächst sie zum Riesen, wie die Google Bildersuche zeigt. Auf den Kanarischen Inseln kann man Samen der Musa Ensete ventricosum kaufen.  Nachdem ich mit einer Musa basjoo recht zufrieden bin, möchte ich dieses Jahr versuchen das Monstrum in meinem Garten zu ziehen. Deshalb habe ich mir eine Packung Samen gekauft und schaue mal, was daraus wird.

Der Samen

Exotensamen kann man meist über Ebay zu sehr hohen Preisen kaufen. Ich habe dort sehr schlechte Erfahrung mit der Keimrate gemacht. Diese lag bei wenigen Prozent. Dieser Samen ist so groß, dass er fast einzeln verkauft wird und deswegen frisch und keimfreudig sein sollte. Auf den Kanaren habe ich ihn für zwischen 90 cent und 2,50€ gesehen.

Musa Ensete ventricosum - Verpackung und Samen 1
Musa Ensete ventricosum – Samen und Verpackung.
Musa Ensete ventricosum - Verpackung und Samen 2
Musa Ensete ventricosum – Samen und Verpackung. Die Beschreibung fällt dürftig aus, ist aber in vier Sprachen vorhanden.

In der Packung sind zwei Samenkörner, die in einer Plastiktüte verpackt sind. Auf der Packung stehen nicht viele Informationen, aber wen das interessiert, der wird im Internet sicher fündig.

Die Anzucht

Da der Samen sehr hart ist, habe ich ihn erst einmal einen Tag in Wasser eingeweicht.

Musa Ensete ventricosum Samen beim Einweichen
Der Samen beim Einweichen – Hier schwimmt der untere Samen noch. Am nächsten Tag war er untergegangen.

Für jeden Samen habe ich einen Topf vorbereitet: Einmal mit Kokohum und einmal mit der einzigen Gartenerde, die nicht von Schnee bedeckt war. Sie wird sehr hart, aber wenn die Banane so groß werden soll, wird sie damit auch fertig werden. Ich möchte sehen, welche der beiden besser gedeiht.

 

Musa Ensete ventricosum (oben) und Drachenbaum Dracaena Draco (unten) eingeweicht und mit vorbereiteten Pflanzgefäßen. Das erste ist mit einfacher Erde inkl. WUrzeln und Mulch gefüllt, das zweite mit Kokohum.
Musa Ensete ventricosum (oben) und Drachenbaum Dracaena Draco (unten) eingeweicht und mit vorbereiteten Pflanzgefäßen. Das erste ist mit einfacher Erde inkl. WUrzeln und Mulch gefüllt, das zweite mit Kokohum.

 

Amarylliszwiebel einpflanzen

Die Amarylliszwiebeln

Bei den Amarylliszwiebeln hier handelt es sich um ein paar sehr alte Exemplare. Sie haben sich über die Jahre, meist zu Weihnachten, angesammelt. Ich denke bei allen handelt es sich um günstige Supermarktartikel. Dies ist ein kleines Glücksspiel, denn nicht immer haben diese die Farbe die auf dem Etikett abgedruckt wurde. Ich hatte vor eine weiße, eine rote und einen rosafarbenen Ritterstern zu haben. Letztendlich habe ich zwei rote und einen weißen. Unten sieht man sie auf dem Foto. Es sind zwei sehr kleine Zwiebeln dabei. Bei einer handelt es sich um ein Kindel (ich weiß nicht von welcher Farbe).

Man sieht schon deutlich, dass die Amarylliszwiebeln gelitten haben. Im Sommer habe ich versucht sie im Garten wachsen zu lassen und sie wurden deutlich von Schnecken angefressen. Deswegen gibt es eine kleine, sehr kleine. Die war einfach zu lecker für die Schnecken.

Amarylliszwiebeln - im Garten ausgesetzt und von Schnecken angefressen.
Amarylliszwiebeln – im Garten ausgesetzt und von Schnecken angefressen.

Amarylliszwiebel einpflanzen

Zum Einpflanzen habe ich normale Erde aus dem Garten genommen. Diese ist bei mir sehr lehmhaltig und wird sehr hart. Ich hoffe die Amaryllis kommt trotzdem damit zurecht. Da gerade Schnee liegt kann ich nicht nach guter Erde suchen und habe das erstbeste genommen, was ich gefunden habe. Es sind Mulch und Wurzelreste in der Erde. Diese werden sie hoffentlich etwas weicher machen, aber auch die wenigen vorhandenen Nährstoffe entziehen. Sobald die Amaryllis zu wachsen beginnen sollte ich sie anfangen zu düngen.

frisch eingepflanzte Amarylliszwiebeln
frisch eingepflanzte Amarylliszwiebeln

Beim Einpflanzen der Amaryllis gibt es nicht viel zu beachten. Ich habe sie lieber etwas tiefer in der Erde, damit sie beim Blühen nicht umfallen. Es muss aber ein gutes Stück der Zwiebel aus der Erde schauen, damit sie nicht schimmeln.

Amaryllis pflegen

Die Rittersterne sollen schön blühen und die Zwiebeln immer größer werden. Damit das gelingt muss man ein paar Dinge beachten. Die Pflege selbst ist nicht schwierig. Man darf nicht die Zwiebeln gießen. Deshalb ist es gut bereits beim Einfplanzen keinen zu kleinen Topf zu verwenden. Dann kann man immer gut auf die Erde gießen und die Zwiebel bleibt trocken. Mit Hitze kommt die Amaryllis erstaunlich gut zurecht. Ich konnte meine immer in der Nähe der Heizung lassen. Zuletzt braucht die Pflanze für das Wachstum auch Nährstoffe. Also sollte sie ab- und an gedüngt werden. Es ist immer einfacher, den Dünger niedrig konzentriert oft zu zuführen als hohen Dosen selten. Hier besonders aufpassen, die Zwiebel nicht nass zu machen. Wenn das zu kompliziert ist tuen es auch einfache Düngestäbchen.

Abwarten

Ich bin jetzt erst einmal fertig mit dem Pflanzen und warte wie sich die Amaryllis entwickelt. Wenn sich was tut, gebe ich hier ein Update.

Geschichte

2009 habe ich das erste mal über die Amaryllis geschrieben. Hier die Beiträge

Auspflanzen der Amaryllis.

Die ersten Blätter an der Amaryllis.

 

Art painting with oil and acrylic

new category: artblog

Hello world,

I again found great pleasure in painting. Quite a number of paintings have been done recently. In fact I’m writing this, while waiting for a canvas to dry. It all started again after going to an exhibition of modern art and enjoying some great paintings. I want to use this platform to share my work and my view to certain topics, where I find it could help others. I am mainly into abstract art right now. I sometimes struggled a bit starting a painting. Great pieces of art have been formed by techniques, which seem to be unadequate at first glance.

Jackson Pollock dripped paint uncontrolled over canvas, Gerhard Richter blurred fine paintings Ad Reinhardt made canvases appear only black when you look only briefly at them and Mark Rothko painted undefined boxes of “some” color. All this can be theoretically done by everyone. It can destroy a nice white canvas or generate a masterpiece worth tens of millions of Euros. What makes the difference between both is often hard to quantify. One thing is obvious: those paintings show bravery. The artist was not afraid to “spoil” a huge canvas. I found this feeling blocked me in the beginning. For a long time my best painting was one I did only to relax. I didn’t care for the outcome. Nevertheless the result was in my opinion unreached for a few years. Finally being back to this point a door opens for many paintings I enjoy painting and watching at.

Here I’ll show my paintings to you. I hope you’ll enjoy watching at them or can maybe learn something for your work – in case you paint. The first lesson, which helped me very much to improve my paintings was:

Just dare!

Enjoy art.

Paintings coming up soon

I have been quite productive during the last weeks and generated a number of paintings. Some I consider to be “real pictures”, others just studies. But also they were made to try some things and I learned while doing them. So I’ll also present them here. As well as some general thoughts and hints to you out there…

Painting for fun

After talking about the long past with few paintings and the newer past with more paintings, I like to present the painting with which it all started again – the first oil painting in years. I painted this without having a clear result in mind. I just wanted to paint for fun and really enjoyed it. Somehow this pictures always reminds me on the fun in the creation process. This picture has clear flaws and I don’t know, if people consider it to be good, but for me it’s my favourite.

Untitled - 2008
Untitled – 2008

Untitled (2008)

oil on canvas

60cm x 80cm

(not for sale)

Learning from Jackson Pollock

If you search for paintings of Jackson Pollock you’ll find his “drip paintings”. Liters of low viscosity paint splashed on huge canvases. Fans enjoy looking at those paintings and being able to imagine how Jackson was “painting” them. But have a look at those paintings. Couldn’t you also do this? I think you could. And if you could and others can, why does someone pay 140 million dollars for one of those paintings, instead of just doing the same for less than 1000$. Obviously because he wants to have an original Pollock. Maybe also because he also especially fell in love with this painting and none of those paintings is accurately reproduceable. Not even Jackson Pollock could do this, would he still be alive. Where exactly how much paint drips to, how they lie above each other is all randomness. But having a close look one will find beauty in it. That is one great thing of abstract art – using randomness.

Painting with chance

After being not happy with the previous paintings I tried a new way. On this picture I allowed the paint to mix on the canvas and even supported it by squeezing and pushing. I actually had it all covered when doing so and couldn’t control the result. Removing the cover from the paint generated nice root like structures and even influenced the way the colors mixed. After I long time this was a great picture. There are so many details, which couldn’t have been created intentionally. Just have a look at the region around the bright blue spot in the top right. Allow chance to play a role in your paintings and you’ll get surprised. This actually is no big surprise ;-)

yellow_on_the_left

Yellow on the left (2013)

acrylic on canvas

50cm x 60cm

(not for sale)

Painting without fun

I very much enjoyed the first painting I made. It took a long for me to realize, that it was not because of my skill and especially not because of the motive. It was purely because of the feelings I had when painting it. The trials to generate other good pictures where in vain for years. Below you’ll find the only painting I kept for a few years. Some paintings got overpainted, most I destroyed. Even hear some corrections are visible, because I wasn’t achieving the result I wanted. I had to learn again to not care for the results, but for the process. The painting is a bit dusty – it needs some cleaning.

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Untitled (2011)

oil on canvas

60cm x 80cm

Painting with color

Classic paintings combine the many shapes with many colors. In this painting I tried to focus only on the use of the colors. It’s easy to see the connection to Mark Rothko, a famous Latvia born US painter. His painting and paintings were very emotional. Rothko wanted to make the viewer feel like he did when painting. Due to his depression this would unfortunately make the ones who truly understand the picture cry.

What made Rothko paint like this was the experience when seeing the painting “Red Studio” by Henry Matisse, where color and shape where separated. I find this painting technique very appealing. Especially for the early layers the lack of shapes forces to focus on the color and the effect when adding a new layer couldn’t be seen clearer. For me it doesn’t seem tempting to leave viewers of my paintings crying, so that the painting had to be drawn in a more joyful way. On the “thickest” part, more than ten layers of paint have been applied over each other. Some thicker, but all let the underlying colors shine through.

two_times_red

two times red (2003)

oil on canvas

50cm x 60cm

Learning from Gerhard Richter

Germany born Gerhard Richter is consistently in the top 10 of most expensive selling artists. I adore his early picture paintings. Now he becomes more famous for his abstract works, which get sold for tens of millions of Euros. Looking at them one might ask where’s the skill of the artist in generating those pictures? Those skills are not only technical. Many famous pieces of abstract art don’t show the high technical level as the older art does. Abstract artists are not worse painters – think of Pablo Picasso, who was maybe the most skilled painter as a child. Still in his famous paintings other things are in focus. In abstract art other things are important, and they need other skills. Exactly this we can learn from Gerhard Richter.

The major skill is the courage to destroy the own painting. In his “Abstrakte Bilder” (abstract paintings) he paints many layers, one after another. Each layer can completely destroy everything. Still he continues applying thick layers of paint on the canvas. In 2006 he painted over 100 hundred pictures called “Weiß” (white), which he all finished with a thick white layer of paint almost covering everything which was done before. This courage allows you to create “big” pictures, rather in terms of depth than in size. It’s nice, that at the same time this skill also gives courage. You don’t have to worry about your painting knowing that you can apply a new layer if needed. You still need to be aware of what you are doing, since you don’t want to start from sketch again and again, but this knowledge might take some pressure away.

The second skill now becomes obvious. You don’t want to paint on the same canvas for all your life. What you need to know is when the painting is finished. In my opinion this is the biggest skill of Gerhard Richter in his abstract art. If you have troubles with this, then just take it slow. Just hang the picture after each layer for one week somewhere where you often see it and make up you mind, if the picture needs another layer or not.

 

Twirl

Sometimes the unintentional and temporary things are very beautiful. Unfortunately I couldn’t keep this picture as it was. I’m trying to somehow “rescue” it. Let’s see if I succeed.

a colurful blue abstract oil painting experiment

– (2003)

acrylic on foil (this is actually neither a painting nor “storable”

30cm x 30cm

Painting for money

In my painting “Yellow on the left” I intensly used colors. In this painting without title I tried to do the same but different. Also here I used much paint and intense colors. The contrast is more on smaller scales. Obviously I also added  brushwork. This picture is the first to be sold. It’s new owners liked how many and how intense colors I used. So far all my pictures (including this one) were painted just for fun. I don’t want to change this because I learned it would spoil the results, but it makes me think if I should look for other people interested in my paintings…

Untitled 1 2013 - oilpainting on canvas
Untitled 1 2013

Untitled 1 (2013)

acrylic on canvas

50cm x 60cm

(sold)

red painting

As written previously I experimented with “hard-to-control painting techniques”. The results were nice colorful pictures, rich in details. Inspired by Gerhard Richter’s abstract painting 849-3 I also experimented with “squegeeing”. The aim was to get a picture which is not the most colorful, but strong in expression. For the first time also the title was found before I started working on the picture. The motive “Aggression” is chosen to ensure creating a very strong painting. On the first glimpse I find this title makes sense. What I like very much about this technique is that when looking close there are so many details. Many also not aggressive. You’ll see that the painting is not just red, blue and white. Some of the color mixtures work extremely well. Also small amounts of silver color create appealing affects. The painting has the number 1, because I planned further experiments with this motive on a smaller scale.

aggression_1

Aggression 1 (2013)

acrylic on canvas

50cm x 60cm

 Lines and splash and blue

One piece of the slightly earlier work of mine. An experiment with lines, giving a geometric structures and splashes of red paint. Since it was too boring in white i added different shades of blue. Right now I’m thinking whether to keep it like this or add another layer.

untitled oil painting 2011

Untitled (2011)

oil on canvas

60cm x 80cm

Learning to love the spatula

I’d say life is about learning. Doing painting I could learn more than I expected. Trying things for the first the result is often not exactly as expected, but with time you will very fast get closer. One thing to learn is to try new techniques. Here I present the first painting I did with a spatula. Actually it was not so far away from what I wanted. I went for an old, rubbish look, like old newspapers – torn, soaked with water and soil, unreadable but still some bright colors shining through. Obviously that’s not the most happy motive. Because I prefer making enjoyable paintings over depressive ones, I added that yellow  disc with color running down the painting. It should take the focus away from the spatula work, which still takes almost the whole canvas and will provide an interesting background once the eye wanders away from the yellow disc. It probably will only be visible after one or two seconds despite it’s huge area.

reflection_of_the_sun

reflection of the sun (2013)

acrylic on canvas

50cm x 70cm

abstract oilpainting – seaside 1

I did a lot of experiments with different tools and techniques. To generate a oilpainting in between abstract and realistic I needed to combine many of them. The motive is an ocean and the sky above. Both are blue, both have areas tints and shades a bit of tones and mixed colors. The only difference between the sky and the ocean is the technique which is used to paint. One thing which can’t be seen, is the extreme difference in texture. When sweeping over the painting the sound of the sky area is completely different and much louder than the one the ocean. Maybe for many this is not important, I quite like the little extra in the haptic of the painting.

This oilpainting was done for my bedroom. Finding someone heavily interested in it made me give it away. I’ll probably end up making a new one for my bedroom.

seaside 1 - abstract oilpainting on canvas

Seaside 1 (2013)

oil on canvas

40cm x 50cm

(sold)

Painting at night

What can you do when you wake up very early in the morning and can’t find sleep? You are perfectly awake, but can’t arrive at work at 4pm, because the colleagues you need are sleeping in their beds? Since I’m posting this here, what I obviously did was painting. The result is the following:

Nightpainting oil on canvas
Nightpainting

Nightpainting

acrylic

30cm x 30cm

new abstract work

Another painting inspired by Gerhard Richter. I very much liked his colorful paintings covered by smeared black and white paint. When planning this I thought I’d like most a shiny color. What’s better then I color which most people correlate with a hot sun or burning fire. A clean orange and yellow behind a dirty smear of black, white and grey.  To make it a bit more interesting I added some structure to it.

abstract painting
abstract painting

Untitled 2 – 2013

acrylic

30cm x 40cm

Break

As you might have noticed, new articles were missing. Due to personal reasons (like vacation ;-) I neither had time to write nor to paint. This will last for a bit more time, but I hope to be able to give some updates soon. Until then:

Merry christmas and a happy new year!

More paintings from me you can find in my artblog. E.g. a green one.