Schlagwort-Archiv: Kokohum

Nachtrag 2: chinesische Teepflanze – Aussaat

Bereits am 1.2. beschrieben reiche ich nun ein Bild von der Aussaat der chinesischen Teepflanze nach. Die Aussaat erfolgte sehr ähnlich der der Mammutbaumsamen. Deutlich sichtbar ist das(?) Vermicullite. Bei dem Sinn davon bin ich skeptisch. Das ganze wurde noch in einen Frühstücksbeutel verpackt und einmal pro Woche gelüftet.

chinesische Teepflanze (Camellia sinensis) - Samen auf Kokohum mit Vermicullite

Nachtrag 1: Mammutbaumaussaat 2.2.09

Auch wenn ich keine Zeit gehabt habe es zu schreiben, habe ich nach einem Monat im Kühlschrank und einer Woche einweichen den Mammutbaumsamen ausgesät. Hier ist ein Bild von dem doch noch recht feuchtem Kokohum. Bis jetzt ist noch nichts gekeimt und ob noch was keimen wird ist auch fraglich. Beim letzten Versuch war der Samen noch ein Jahr frischer und auch etwas mehr. Damals haben es drei geschafft zu keimen.

Mammutbaumsamen auf Kokohum

Teepflanze (Camellia Sinensis) aussäen

Als ambitionierter Teetrinker habe ich schon einmal versucht an eine Teepflanze zu kommen. Leider ist mir dies nicht gelungen. Gestern habe ich in einem größeren Blumen- und Pflanzengeschäft Samen der Camellia Sinensis gefunden. Die größere, exotischere Verpackung und der hohe Preis der Verpackung deuteten schon daruaf hin, dass wohl nciht viele Samen in der Packung sind. Da es aber noch andere interessante Samen der gleichen Firma (Ginkgo biloba und Trachycarpus fortunei) gab, habe ich eine Packung gekauft um zu schauen, wieviel wirklich in der Packung ist (Fotos folgen – es wäre auch an der Seite gestanden, wie ich jetzt gesehen habe). Eine Packung Kokohum wollte ich eh mitnehmen…

Packungsinhalt Camellia Sinensis (chinesische Teepflanze)

Letztendlich fand ich in der Schachtel drei mittlere und drei große Samenkörner. Im Internet habe ich oft gelesen, dass man die Körner anfeilen sollte um die Keimung (Camellia Sinensis braucht 1-6 Monate laut Samenpackung für die Keimung!) um die Keimdauer zu verkürzen. Mit einer Nagelfeile habe ich das erste Korn beabeitet. Man sollte nur die Schale “beschädigen”, wie ich später las. Nach langem Feilen habe ich die chemische Methode versucht, welche ebenfalls fehlschlug (vielleicht war in der Flasche nicht drin, was drauf stand – ich hatte sie nicht gekauft). Von dieser kann ich aber sowieso jedem abraten, der nicht den RICHTIGEN Umgang mit diesen Dingen gewohnt ist. Beim nächsten Schleifversuch habe ich mit zwei Zangen gearbeitet und es hat sofort geknackst und der Kern war von seiner Schale befreit. Die Samen sind nun wie folgt bearbeitet:
1 Samen unbearbeitet
1 Samen angefeilt
2 Samen mit Loch in der Schale
2 Samen ohne Schale

Aussaat

Das ganze weicht nun gerade 24h ein und wird heute Abend in Kokohum gesät.

Ebenfalls in der Packung war eine sehr kleine Menge Vermicullite. Dieses ist ein Mineral, was man für gewöhnlich auf das Substrat mit den Samen streut. Es speichert Wasser, reflektiert Licht (weniger Erwärmung des Erdreiches) und schimmelt nicht. Wieviel diese wenigen Gramm bringen können weiß ich nicht. Aber da ich auch nicht weiß, was ich sonst damit machen soll, wird es wohl auf dem Ansatz landen. Jetzt heißt es den Teepflanzen die Daumen drücken, daß ich hoffentlich irgendwann eigenen Tee ernten kann.